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Solidartät auf See - Ertrinken lassen ist keine Option

Der Verein Solidarität auf See hat schon sehr früh unsere Aufmerksamkeit geweckt. Jeder Yachtsportler ist von der Flüchtlingssituation im Mittelmeer betroffen, auch wenn die Wenigsten einen direkten Kontakt mit den Flüchtlingen selber hatten. Wir alle wissen aber, unter welchen Umständen die Flüchtlinge ihren Weg in die erwünschte Freiheit unternehmen, und wie gross ihre Chance ist bei den meist desolat ausgerüsteten Wassergefährten, welche ihnen zur Verfügung gestellt werden.

Die Konsequenz dieser Vorhaben ist traurig und immer noch bezahlen eine Vielzahl der Flüchtlinge ihre Reise mit dem Leben, darunter eine grosse Anzahl an Kindern. Die mediale Präsenz nimmt zusehends ab, was aber nicht bedeutet, dass es weniger Tragödien gibt. Im Gegenteil, leider ist dadurch ein gewisser Gewohnheitseffekt eingetreten, und es wird allgemein akzeptiert, dass Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken.

Wir als Firma ProMaris, aber auch als verantwortungsvolle Yachtsportler, können und wollen diese Situation nicht einfach akzeptieren und werden bei jeder Möglichkeit auf diese Tragödie hinweisen. Es muss jedem klar sein, dass das Mittelmeer, welches wir als Freizeitrevier für unsere Ferien und für unsere Erholung benützen, auch in der letzten Zeit zu einem unfreiwilligen Massengrab mutiert ist, und - Ertrinken lassen ist keine Option - sollte in jedermanns Gewissen verankert sein.

Wir werden den Verein und die mit angeschlossenen Organisationen so gut wie möglich unterstützen.

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