one-way: Gran Canaria nach Malaga


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Die Unterschiedlichkeit der Reviere und dessen Beanspruchung der Crew auf dieser Überführung vom Atlantik an die spanische Mittelmeerküste macht diesen Segeltörn sehr reizvoll.

Zum einen können im Atlantik mit den dort vorherrschenden

Strömen, Tiden und Winden Erfahrungen gesammelt werden, zum anderen führt die Route durch die Strasse von Gibraltar, einer der dichtest befahrenen Seestrassen der Welt, und zu guter Letzt endet der Törn mit dem letzten Teilstück durch die Alboransee, dem westlichsten Teil des Mittelmeers, welches sich zwischen der iberischen Halbinsel und Nordafrika befindet, in Malaga.

Die Route führt von Pasito Blanco, im Süden Gran Canarias, über Madeira nach Gibraltar, und von dort ins Mittelmeer in einem Tagesschlag nach Malaga in Spanien. Als reine Fahrtzeit werden 9 Tage auf See veranschlagt, wobei aber unvorhersehbare Ereig-nisse oder schlechtes Wetter zu ungeplanten Zwischenstopps beispielsweise auf Teneriffa oder in der Bucht von Cadiz führen können.

Der Ausgangspunkt der Überführung ist wie oben erwähnt Pasito Blanco, ein kleiner Ort im Süden der Insel Gran Canaria, unweit von dem Touristenmagnet Maspalomas.

Gran Canaria liegt circa 200 Kilometer westlich vor der Küste Südmarokkos im Atlantischen Ozean, zwischen ihrer größeren Nachbarinseln Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten und ist wie alle Inseln des Archipels vulkanischen Ursprungs. Geografisch werden die Kanarischen Inseln zu Afrika gezählt.

Gran Canaria ist nach Teneriffa und Fuerteventura die drittgrößte der Kanarischen Inseln, einer Autonomen Gemeinschaft Spaniens. Die fast kreisförmige Insel mit einem Durchmesser von etwa 50 Kilometern weist eine Küstenlänge von über 200 Kilometern auf. Die Hauptstadt ist Las Palmas de Gran Canaria. Die loklae Verwaltungsbehörde ist das sogenannte Cabildo Insular, welches 21 Municipios vereint.

Das subtropische Klima der Kanaren basiert auf der Nähe der kanarischen Inseln zum nördlichen Wendekreis und ist somit das ganze Jahr angenehm. Hinzukommt der Einfluss des kühlen Kanarenstromes, ein Teil des Golfstroms, welcher sich ebenfalls ausgleichend auf die Temperaturen auswirkt. Die nordöstlichen Passatwinde halten zudem die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara fern. Als Ausnahme ist

die Wetterlage Calima hervorzuheben, welche mit Ostwind trockene, warme Luft mit feinem Saharasand auf die Inseln bringt.

Grundsätzlich wird zwischen einer Trockenzeit im Sommer und einer regenreicheren Zeit im Winter unterschieden, wobei in den Küsten-regionen die Durchschnittstemperaturen im Sommer kaum höher als 25° C, und im Winter um 17° C liegen.

Der erste Schlag von circa 300 Seemeilen nach Funchal auf Madeira, führt über die Kanarenschwelle, westlich um die Insel herum an der Ostseite von Teneriffa vorbei in den kleineren, nördlichen Teil des Kanarenbeckens, ein Teilbecken des östlichen atlantischen Beckens. Mit dem dafür nötigen Kurs Nordnordwest wird mit dem Nordostpassat als vorherrschender Wind ein Am-Wind- bis maximal Halbwindkurs je

nach Grosswetterlage möglich sein.

Nach circa einem Drittel der Etappe werden die zu Madeira gehörenden unbewohnten Ilhas Selvagens westlich passiert. Die Bewältigung dieser Teiletappe wird ungefähr 2 Tage in Anspruch nehmen.

Eine direkte Ansteuerung auf die Strasse von Gibraltar ist wegen den Passatwinden unter Segel nicht möglich. Es kommt zudem ein weiterer erschwerender Faktor dazu. Der direkte Nordost-Kurs würde das Schiff unweigerlich in den Kanarenstrom führen, eine Meeresströmung, welche der Küste Nordwestafrikas bis auf die Höhe der Kaperden nach Süden entlang fliesst, und somit entgegen der Kursrichtung ist.

Der Hafen in Funchal, der Hauptstadt Madeiras, liegt in mitten der historischen Stadt. Die Haupt- und ihre Nebeninseln (Porto Santo, und die unbewohnten Inselgruppen Ilhas Desertas und Ilhas Selvagens) gehören zu Portugal und liegen circa 700 Kilometer westlich von der marokkanischen Küste im Atlantik.

Das Archipel von Madeira wird politisch eigenständig anhand eines Parlaments mit Regierung verwaltet, wobei allem ein Präsident vorsteht. Neben diesen Institutionen wird die Autonome Region Madeiras in 11 Kreise, welche wiederum in kleinere Gemeinden münden, geteilt. Die autonome Region regelt die lokale Politik und Verwaltung und stellt die Repräsentation im Parlament von Portugal sicher. Als Konsequenz

sind auch beide Inselarchipele Mitglied der Europäischen Union.

Madeira liegt auf der Afrikanischen Platte und ist, wie die Kanarischen Inseln, auf vulkanischen Ursprungs zurückzuführen. Die gesamte Insel wird geprägt von Gebirgen, welche zur Küste hin meist sehr steil ins Meer abfallen. Zusammen mit den Kanarischen Inseln, den Kapverden und den Azoren bilden sie das sogenannte Makaronesien.

Der Tourismus ist die treibende Wirtschaftskraft auf dem Archipel. Die Hauptinsel ist überwiegend als Wanderparadies bekannt, wobei oftmals auf den ehemals von Sklaven angelegten Wegen entlang der Levadas die Landschaft durchkreuzt wird. Die üppige Vegetation und das wunderschöne Landschaftbild führten auch dazu, dass die Gegend zwischen Porto da Cruz und Santana zum Wetltnaturerbe der UNESCO erklärt wurde.

Madeira und seine Eilande sind in der Mesoklimazone. Im Norden tritt häufig Regen auf, währenddessen der Süden subtropisch warm ist. Die für den Yachtsport notwendigen Winde kommen im Sommerhalbjahr als Nordostpassat aus dem Nordosten, während im Winter die

Region von der Westwindzone vereinnahmt wird, was starke Westwind und unbeständigere Wetterlagen mit sich bringt. Die durch-schnittlichen Tagestemperaturen im Winter liegen bei circa milden 20° Celsius, im Sommer hingegen werden hier über 25° Celsius ermittelt als Durchschnitt.

Madeira wird von Yachtsportlern häufig als Fixpunkt einer transatlantischen Überquerung angesteuert. Neben dem Yachthafen in Funchal entstanden in der letzten Zeit an vielen Orten neue Marinas.

Von Funchal führt die zweite Teilstrecke dieser Etappe mit einem allgemeinen Kurs Ostnordost durch die Passage von Madeira und den Ilhas Desertas, südlich vorbei an der Insel Porto Santo in direkter Richtung auf die Bucht von Cadiz und somit Gibraltar als nächstes Ziel.

Nach dem Passieren der Insel Porto Santo ist in relativer kurzer Zeit das Seegebiet der Azorenschwelle erreicht, welche das Kanarenbecken von dem iberischen Becken, beides wiederum Teile des östlichen, atlantischen Beckens, trennt. Diese Schwelle ist ein ausgeprägtes

Unterwassergebirge, mit Seebergen wie beispielsweise der Berg Seine oder Ampere, wobei Letzterer deutlich über 4000 Meter hoch ist.

Das Seegebiet weist zudem wichtige Ströme auf, welche teilweise Auswirkungen auf den Kurs haben. So schiebt der Azorenstrom, ein Teilstrom des Golfstromes, in die gewünschte Richtung, nämlich ostwärts, hingegen drückt sich der Portugalstrom mit einer Verschiebung in den Süden aus. Da sich diese beiden Ströme in diesem Seegebiet vor der Bucht vor Cadiz vereinen zu dem Kanarenstrom, welcher südwärts die nordwestafrikanische Küste abfliesst, ist die Strömungsabdrift hier mehrheitlich nach Süden.

Die hier aufgezählten Meeresströmungen sind zudem wichtige Teile des globalen Förderbandes, den globalen, grossräumigen Meeres-strömungen, welche unter anderem das Weltklima mehrheitlich beeinflussen.

Gesegelt werden mit dem vorherrschenden Nordostpassat Hart-Am-Wind- bis maximal Am-Wind-Kurse. In eher seltenen Fällen kann durch die zeitliche Verschiebung der Westwindzone ein Westwind eintreten, welcher in diesen Fällen für Raumschot sorgen würde. Leider

ist diese Windkonstellation auch oft von unbeständigem Wetter begleitet. Abweichungen dieser hier aufgezählten Windrichtungen treten natürlich auch auf im Zusammenhang mit der vorliegenden Grosswetterlage.

Abgeschlossen wird diese Teiltappe mit dem Durchfahren der Strasse von Gibraltar. Auch bekannt als Meerenge von Gibraltar verbindet sie das Mittelmeer mit dem Atlantik. Sie ist 14 Kilometer an der schmälsten und bis zu 44 Kilometer an der breitesten Stelle breit und rund 60 km lang und erreicht an der tiefsten Stelle eine Tiefe von bis 900 Meter.

Die Meerenge wird an der nördlichen Küste von Spanien mit der südlichsten Stadt des Festlandeuropas, Tarifa, und der britischen Kronkolonie Gibraltar, und an der südlichen Küste von Marokko und der spanischen Exklave Ceuta begrenzt. Diese Meerenge ist die einzige

natürliche Verbindung zwischen Atlantik und dem Mittel- und als Folge dem Schwarzem Meer. Die Straße von Gibraltar weist drei küstennahe Inseln auf, nämlich die der Stadt Tarifa vorgelagerte Isla de Las Palomas, die Isla del Perejil westlich von Ceuta und die zu Ceuta gehörige kleine Isla de Santa Catalina.

In der Strasse von Gibraltar befindet sich auch die Gibraltarschwelle, ein Bereich mit einige größere Erhebungen und Senken. Dazu zählen unter anderem im Westen die auf der Höhe von Kap Spartel liegende ungefähr 350 Meter tiefe Spartel-Schwelle und die maximal

285 Meter tiefe Camarinal-Schwelle auf der Höhe von Punta Camarinal. Diese Schwelle trennt die Bucht von Cadiz und somit den atlantischen Ozean von der Alboransee ab, welche ihrerseits ein Teil des Mittelmeeres ist und zum Balearen-Becken oder auch Algerisch-Provenzalischen Becken gehört.

Die gesamte Region ist ein Gebiet starker tektonischer Aktivität. So wird vermutet, dass es im Gebiet des westlichen Mittelmeeres nicht nur zu einer langsamen Subduktion der Afrikanischen Platte in Richtung Nordwest unter die Eurasische Platte kommt, sondern dass sich hier auch ein nach West-Südwest wanderndes kleines Stück Lithosphäre befindet.

Die Gibraltarschwelle war vor sechs Millionen Jahren für fast eine Million Jahre eine Landbrücke, welche die Verbindung des Mittelmeeres zum Atlantischen Ozean unterbrach. Als Folge kam es zur Messinischen Salinitätskrise, dem vollständigen Austrocknen des Mittelmeeres. Neben der erwähnten tektonischen Aktivität wurde eine zeitgleiche Vereisung am Südpol und eine damit verbundene Absenkung des

atlantischen Meeresspiegel als Auslöser eruiert. Im Anschluss an diese Zeit stieg der Meeresspielgel des Atlantiks wieder an, was auf klimatische Veränderungen zurück zuführen ist, und die Gibraltarschwelle senkte sich wieder ein wenig. Also Folge wurde das Mittelmeer über einige Jahrtausende hinweg und mit fortschreitender Erosion wieder aufgefüllt.

Heute strömen an der Wasseroberfläche pro Sekunde über 1 Million Kubikmeter Wasser aus dem Atlantischen Ozean ins Mittelmeer. In die Gegenrichtung strömt etwas weniger Wasser. Das salzhaltige, schwere Tiefenwasser aus dem Mittelmeer fließt nahe am Meeresgrund über die an der niedrigsten Stelle etwa 300 Meter tiefe Gibraltarschwelle in den Atlantik. Dieses Hindernis für die Tiefenströmung lässt sich anhand ganz typischer, kurzer Wellen in der Strasse von Gibraltar beobachten. Der Grund für den einseitigen Wasseraustausch ist auf den circa 1.4 Meter tieferen Pegelstand des Mittelmeeres gegenüber dem Atlantik zu finden, welcher mehrheitlich auf die Verdunstung zurückzu-führen ist. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Mittelmeer auch als ein Konzentrationsbecken.

Als Resultat führt dies dazu, dass Yachtsportler und ihre Yachten prinzipiell ostwärts versetzt werden. Hinzu kommt jedoch auch noch eine ausgeprägte Tidenströmung, welche den obengenannten Strom nach Osten mindestens kompensiert, wenn nicht sogar übertrifft und somit eminent wichtig ist für die zeitliche Planung beim Befahren der Strasse von Gibraltar. Zudem ist, wie bei jeder Meeresenge, mit einem Düseneffekt der Winde zu rechnen. Die vorherrschenden Winde sind der Westwind Poniente und der Ostwind Levante, welche ungefähr

gleichhäufig auftreten. Eher selten treten Süd- oder Nordwestwind auf. Wobei an dieser Stelle erwähnt sei, dass aufgrund der Landnähe Kapeffekte auftreten können und die beiden Gebirgszüge der betischen Kordilleren auf der iberischen Halbinsel und der maghrebinische Riff-Gebirgszug auf dem Kontinent Afrika sicherlich auch eine Rolle auf lokale Windsysteme haben.

Diese Passage gilt als ein Revier des Yachtsportes, welches aus den unterschiedlichen, oben beschriebenen Gründen als sehr anspruchsvoll zu sehen ist. Zudem ist die maritime Verkehrsdichte in der Strasse von Gibraltar als sehr dicht zu bezeichnen. Der Verkehr wird zwar durch Verkehrstrennungsgebiete und eine andauernde Überwachung geregelt, aber für Yachtsportler gilt hier grösste Aufmerksamkeit und Konzentration.

Seit dem Beitritt Spaniens zur Europäischen Union erlangte die Region um Tarifa und somit die Strasse von Gibraltar leider auch eine traurige Berühmtheit. Die Nähe der marokkanischen Küste zu Europa führte verstärkt dazu, dass Flüchtlinge über diese Meerenge nach Europa einzuwandern versuchten. Diese Unterfangen endeten leider aufgrund der vorherrschenden Bedingungen, aber natürlich auch aufgrund der schlechten Ausrüstung, oft nicht wie gewünscht. So müssen immer noch mehrere Tausend Flüchtlinge diese Reise in die Freiheit mit dem Tod bezahlen.

Mit dem Erreichen des Endes in Gibraltar in der Marina Bay sind ungefähr 600 Seemeilen zurückgelegt, wofür zeitlich hierfür ungefähr 5 Tage benötigt werden.

Gibraltar ist seit 1704 ein britisches Überseegebiet an der Südspitze der iberischen Halbinsel und steht unter der Souveränität des Vereinigten Königreichs. Es teilt sich in das Naturschutzgebiet Upper Rock, das Stadtgebiet, die Ostseite und den zu Gibraltar gehörenden Teil des Mittelmeeres, vor allem der Bucht von Gibraltar. Die Straße von Gibraltar, welche das Mittelmeer mit dem Atlantik verbindet, und

somit natürlich auch Gibraltar selbst, ist strategisch von großer Bedeutung, was unter anderem dazu führt, dass das Vereinigte Königreich in Gibraltar einen Flottenstützpunkt unterhält.

Und genau diese strategische Bedeutung ist seit 1704 bis heute Grund für andauernde Spannungen und kleinere Scharmützel zwischen Spanien und dem Vereinigten Königreich. So herrscht bis heute beispielsweise Uneinigkeit über die jeweiligen Hoheitsrechte vor der Küste Gibraltars trotz einer verbesserten Kommunikation zwischen Spanien und dem britischen Überseegebiet.

Das Gebiet von Gibraltar umfasst eine Halbinsel, welche die Bucht von Algeciras östlich begrenzt. Gibraltar selbst besteht aus einem flachen, mehrheitlich sandigen Gebiet und dem berühmten Felsen von Gibraltar. Dieser sogenannte Upper Rock bildet die spektakuläre Felsenküste an der Ostseite der Halbinsel, welche dort steil ins Meer abfällt. Der Gipfel des Felsens weist eine Höhe von 426 Meter auf, was dazu führt, dass man diese Erhebung schon von weitem sieht.

Die Stadt Gibraltar befindet sich auf einem schmalen Streifen auf der Westseite und stellt das touristische Zentrum mit der Main Street und den umliegenden Straßen und Plätzen dar. Im Norden der Halbinsel bilden der Flughafen, einige militärische Einrichtungen und ein Friedhof die Grenze zu Spanien. Gibraltar gilt als eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Erde und es wird versucht, mittels Landgewinnung der Platznot Herr zu werden.

Gibraltar als ein Überseeterritorium des Vereinigten Königreichs, hat eine eigene Regierung, welche die Aufgaben der Selbstverwaltung erfüllt. Sie umfasst alle Bereiche außer Verteidigung, Außenpolitik und innere Sicherheit, welche vom Vereinigten Königreich geregelt werden. Staatsoberhaupt ist die britische Königin, welche vor Ort durch einen Gouverneur repräsentiert wird.

Das siebzehnköpfige Gibraltar Parlament wird von der Bevölkerung gewählt und der von der Mehrheit unterstützte Kandidat wird vom

Gouverneur zum Regierungschef (Chief Minister) ernannt. Im Gegensatz zu allen anderen Britischen Überseegebieten ist Gibraltar Teil

der Europäischen Union, ist aber nicht Teil des EU-Binnenmarktes.

Die Wirtschaft Gibraltars beruht zum grössten Teil auf dem Tourismus. Daneben spielen das Onshore-Finanzwesen, sowie der Schiffbau und angrenzende Industrien zusammen mit dem Telekommunikationsbereich eine wichtige Rolle. In der letzten Zeit wird zusehends auch der Bereich von internationalen Anbietern von Online-Sportwetten, sowie -Casinos wichtiger.

Gibraltar weist einige Sehenswürdigkeiten auf. So sind beispielsweise der Fels von Gibraltar und dessen Aussichtspunkte, die Südspitze des Felsens, dem Europa Point mit dessen Leuchtturm und Kirche und die Gorham-Höhlen, welche als letzte Rückzugsgebiete der Neandertaler gelten, zu nennen. Sehr speziell sind die vorkommenden Berberaffen, weswegen Gibraltar oft auch als Affenfelsen bezeichnet wird, da hier der einzige Ort in Europa ist, an dem Affen freilebend beobachtet werden können. Als Letztes könnte man Gibraltars Flughafen aufzählen, da er weltweit der einzige Flughafen ist, dessen Landebahn eine vierspurige Straße kreuzt.

Das Wetter in Gibraltar wird wesentlich durch den Levante (Ostwind) und den Poniente (Westwind) bestimmt. Diese lokalen Winde entstehen durch das Atlas-Gebirge im Süden und die Sierra Nevada im Norden. Die Durchschnittstemperaturen bewegen sich zwischen 15° und 22° Celsius, wobei das Thermometer selten unter die 10° Celsius Marke fällt. Somit wird das Klima als typisch mediterran bezeichnet, wobei die Winter zwar milde, aber regenreich sind, und der Sommer angenehm durch die vorherrschenden Winde und trocken.

Das letzte Teilstück der Etappe führt entlang der spanischen Küste, der sogenannten Costa Gaditana gefolgt von der Costa del Sol mit dem Etappenziel Malaga.

Die Costa del Sol ist ein Küstenabschnitt im Süden Spaniens, genauer gesagt Andalusiens. Die Costa del Sol grenzt im Südwesten an das Campo de Gibraltar mit der Costa Gaditana, der Mittelmeerküste der Provinz Cádiz, und im Nordosten an die Costa Tropical der Provinz Granada. Genau genommen beschränkt sich also die Costa del Sol auf die Mittelmeerküste der Provinz Málaga, von Manilva bei Estepona bis Maro bei Nerja, und bezeichnet nicht wie landläufig oft verstanden die ganze südliche Küste Spaniens.

Das Etappenziel, die Stadt Malaga selbst, ist nach Sevilla die zweitgrößte Stadt in Andalusien und die sechstgrößte Stadt Spaniens, liegt in der

gleichnamigen Bucht und ist durch die Sierra de Mijas und der Montes de Málaga geschützt. Malaga besitzt einen der wichtigsten Flughäfen in Südspanien, welcher Ankunftsort für die meistem Urlauber an der Costa del Sol ist.

Die Stadt gliedert sich in 11 grössere Stadtteile, sogenannte Distritos, welche wiederum aufgeteilt sind in viele hunderte, sogenannte Barrios, welche die Wohn- und Industriegebiete organisieren.

Malaga wurde im ersten Jahrtausend von den Mauren erobert. Seit der Bildung des Kalifats jedoch standen die Mauren im Streit um die Vorherrschaft mit den Berbern von Granada, welche am Ende die Stadt und das Kalifat durch einen Staatsstreich eroberten. Gegen Ende der arabischen Vorherrschaft in Andalusien wurde Malaga sogar in das Emirat von Granada inkorporiert.

Erst in der Mitte des zweiten Jahrtausends konnten die katholischen Könige das Territorium wieder zurück erobern und die Stadt mit Reformen in eine bis heute christliche Siedlung verwandeln.

Während des Spanischen Bürgerkriegs erlangte Malaga wiederum erhöhte Aufmerksamkeit, da die Stadt seit Beginn an vorderster Front

lag und der Hafen der republiktreuen spanischen Marine ein wichtiges strategisches Ziel für beide Bürgerkriegsparteien war. Dies führte zu

erbitterten Kämpfen, welche 1937 in der Schlacht von Málaga endeten, bei welcher es zum Massaker von Málaga kam, bei dem circa 10.000

Menschen starben.

Wirtschaftlich gesehen, ist die Stadt der Verkehrsknoten für den Tourismus, aber natürlich auch für die dort ansässige Industrie und den Handel. Zudem bildet die Stadt auch ein kulturelles Zentrum mit einer grossen Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Museen. Zudem besitzt Malaga eine anerkannte mit den Schwerpunkten in Wirtschaft und Medizin.

Das Etappenziel wird von Gibraltar aus angesteuert und schlägt mit circa 70 Seemeilen zu Buche, wobei diese Strecke mit einem Tagesschlag gemeistert wird.


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