Griechenland: Saronische Inseln

Die Saronischen Inseln liegen im gleichnamigen Golf, sind Teil der Ägäis und somit des Mittelmeeres und gehören zu Griechenland. Im Nordwesten sind sie durch den Isthmus von Korinth von dessen Golf getrennt, im Osten durch das Kap Sounion und im Süden durch die Insel Hydra begrenzt.

 

Zu der saronischen Inselgruppe zählen die Inseln Salamis, Ägina, Angistri, Poros, sowie die Gruppe Diapories und die Halbinsel Methana. Ferner gehören ebenfalls die Inseln Hydra und Dokos dazu, welche sich südlich auf dem Weg zum Argolischen Golf befinden. Neben diesen Inseln weist die Gruppe eine Vielzahl an kleineren unbewohnten Inseln auf.

 

Geologisch gehören die Saronischen Inseln zum Kykladenbogen (auch bekannt als ägäischer Inselbogen), einem bis heute mit aktiven Vulkanen versehenen Gebiet. Aufgrund dieser Tatsache herrscht eine ständige Gefahr, welche sich auf tektonischen Veränderungen beruft.

Verwaltungstechnisch gehören die Saronischen Inseln zur Region Attika,zusammen mit Athen und dessen Umland. Sie ist die bevölkerungs-reichste Region Griechenlands, wobei sich diese Tatsache vor allem auf die Gebiete auf dem Festland beschränkt. In der Region selbst gehören die Saronen zum Regionalbezirk Inseln, welcher die lokalen politischen Gegebenheiten regelt und die Vertretung in den über-regionalen Institutionen organisiert und bestimmt.

 

Die Haupteinnahmequellen der Region sind, beschränkt auf die Bezirksregion Inseln, typisch für Griechenland. So nehmen die Landwirt-schaft mit vor allem Wein- und Olivenanbau, die Fischerei und die Tourismusbranche einen zentralen Stellenwert ein.

 

Der Saronische Golf gehört der mediterranen Klimazone an, was im Sommer beständiges und schönes Wetter mit sich bringt. So bewegen sich die durchschnittlichen Sommertemperaturen im Bereich von 25° C und deutlich über 30° C, im Winter hingegen kann das Wetter sehr feucht werden, die Temperaturen jedoch mit circa 10° C im Durchschnitt immer noch sehr milde.

 

Die Inseln im Saronischen Golf sind deutlich grüner als ihre südlichen Nachbarn in der Ägäis. Aufgrund ihrer besonderer Lage nahe zu Athen, die Möglichkeit das Festland, Teile des Peloponneses, wie beispielsweise der Golf von Epidaurus, mit dem Besuch der Inseln oder Teile davon zu besuchen, macht die Inselgruppe wirklich einzigartig und höchst attraktiv. Zudem laden die abwechslungsreiche Landschaft und die wunderbaren Strände und Buchten zu einem Verweilen ein. Du befindest Dich in dieser Region in der Wiege des Altertums, was Beispiele wie Athen oder Mykene deutlich aufzeigen. Du solltest also die Zeit finden, einige dieser wunderbaren und überlieferten Denkmäler und die dazugehörenden Ausgrabungsstätte zu besuchen.

 

Die für den Yachtsport erforderlichen Winde sind im Allgemeinen moderat und gut voraussehbar, was unter anderem durch den Schutz des Festlandes, respektive des Peloponnes zurück zu führen ist. So kommen die Winde aus Süden als Scirocco oder aus dem Norden bis

Nordosten als Meltemi. Zusätzlich tritt auch Thermik und die damit verbundenen Winde auf. An den Steilküsten kommt es vereinzelt zu starken Fallwinden.

 

Das Revier der Saronischen Inseln ist für alle Segler geeignet, auch für Familien und Einsteiger. Zudem ist die für die Aktivität benötigte Infrastruktur sehr gut ausgebildet und Du findest neben unzähligen Häfen auch wunderbare Buchten mit türkis-farbenem Wasser zum Ankern. Das Gebiet, auch wenn überschaubar, kann die Meisten Deiner Erwartungen mit Leichtigkeit erfüllen.

 

Bezüglich Sicherheit möchten wir hier anfügen, dass zwischen dem Festland und der Insel Ägina ein Verkehrstrennungsgebiet liegt (regelt vor

allem die Ein-, beziehungsweise die Ausfahrt zu den Häfen Athen und Piräus), welchem Du Deine Aufmerksamkeit schenken solltest, falls Du es kreuzen solltest.


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